Osmo Coding Awbie

Osmo Coding AwbieAwbie ist ein kleines, erdbeerfressendes Monsterchen und könnte den ganzen Tag lang Erdbeeren futtern. Aber da er ein Computerspiel-Monster ist, müssen die jungen Spieler ihn so programmieren, dass er die leckeren Früchte überhaupt erst findet. Durch das Osmo-System mit iPad-Halterung und dem Aufsatz für die Kamera lernen Kinder mit Osmo Coding Awbie spielerisch Programmieren – mit Anfassen: Vor dem Bildschirm müssen mitgelieferte Spielsteine so kombiniert werden, dass Awbie zwischen den Bäumen zu den Erdbeeren findet. Dies geschieht jedoch sehr niedrigschwellig und mit dann steigendem Niveau, sodass die jungen Spieler sich problemlos hineinfinden können. Neben viel Spaß lernen Kinder auch kinderleicht Zählen und auch das logische und abstrakte Denken wird gefördert.

Inhalt:
Das kleine Monster Awbie liebt Erdbeeren, braucht aber Hilfe um zu ihnen zu finden und sie zu mampfen. Die Spieler müssen mithilfe von magnetischen Blöcken vor dem iPad Programmierbefehle geben, um Awbie zum Beispiel durch Wälder oder über Bäche hinweg zu bewegen und zu den Erdbeeren zu bringen. Das Spiel ist dabei sehr niedrigschwellig angelegt, sodass bereits Vorschulkinder die Programmierlogik sehr schnell verstehen und umsetzen können. Zu Beginn bietet die App Hilfestellung beim Legen der Teile. Und auch wenn es nach und nach schwieriger wird und neue Programmieroptionen hinzu kommen, bietet die App stets die entsprechende Hilfestellung.

Es gibt verschiedene Level, in denen es immer etwas neues zu entdecken gibt. Für gesammelte Erdbeeren gibt es Punkte, die wiederum für andere, nützliche Dinge eingelöst werden können. Die App eignet sich prima, um einfache Programmierlogiken zu lernen. Dabei spielen jedoch auch Kompetenzen wie Zählen und logisches sowie abstraktes Denken eine wichtige Rolle. Da die App wie ein Brettspiel aufgebaut ist, können Kinder hierbei problemlos an bereits gemachte Erfahrungen mit anderen Brettspielen anknüpfen und die Felder, die Awbie ablaufen muss, sehr gut abzählen.

 

Handhabung:
Das Spiel auf dem iPad ist sehr schlicht und überschaubar aufgebaut, sodass Kinder hier gut den Überblick behalten können. Die Handhabung der Spielsteine vor dem Tablet Bedarf einer Einführung, die zwar einerseits in der App gegeben wird, allerdings auch gut von älteren Mitspielern unterstützt werden kann.

Zielgruppe:
Alter: ab 5 Jahren

Spieltipps:
Das Spielprinzip von Osmo lässt es zu, ganz leicht mit mehreren Spielern zu rätseln, wie man Awbie programmieren muss, um ihn zum Ziel zu bewegen. Da insbesondere jüngere Kinder sehr leicht Zählen lernen und üben können, hilft es, gemeinsam diese Aufgaben zu bewältigen und auch einfach einmal laut mitzuzählen, wenn Awbie umher läuft oder Erdbeeren einsammelt.

Kinder- und Jugendschutz:
Die App funktioniert offline, ist werbefrei und es gibt keine In-App-Käufe. Allerdings finden sich auf der Startseite und in den Einstellungen diverse Links zu den Herstellerseiten von Osmo und Partnern, die von den Kindern angeklickt werden können.

Elternbereich:
Es gibt keinen Elternbereich.

Technische Aspekte:
Funktioniert ausschließlich auf Apple-Tablets (iPad mini, iPad, iPad Air, iPad Pro 9,7″).

Bewertung:
Osmo Coding Awbie ist eine sehr gute Möglichkeit, bereits jüngeren Kindern erste Programmierlogiken zu vermitteln. Dies geschieht alles innerhalb eines schön gestalteten Spiels, das sowohl auf dem Tablet als auch mit Spielsteinen vor dem Gerät passiert und somit auch ein haptisches Lernerlebnis ermöglicht. Kinder können zudem Zählen lernen bzw. ihre Fähigkeiten darin trainieren; ebenso wird das logische und abstrakte Denken gestärkt, wenn es darum geht zu überlegen, wie Awbie an sein Ziel kommt. Zahlreiche Level garantieren stundenlange Beschäftigungsmöglichkeiten.

Download:
Apple – für iPad

(Für die Benutzung der App ist der Kauf der Osmo Base sowie der Programmier-Blöcke notwendig. Der Kauf ist einmalig und kann mit anderen Produkten von Osmo verwendet werden. Die Apps hierzu sind jeweils kostenlos.)

Weitere Informationen:
www.playosmo.com/de/

Copyright Bilder/Video: Tangible Play, Inc.

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